Studienschwerpunkt "Physik in der Medizin" an der FAU Erlangen-Nürnberg

Allgemeine Informationen

Studierende des Masterstudiengangs Physik können an der Universität Erlangen-Nürnberg verschiedene Studienschwerpunkte wählen. Der Studienschwerpunkt "Physik in der Medizin" ist ein besonders beliebter und attraktiver Studienschwerpunkt, da er auf eine zukünftige Berufswahl im Umfeld der Medizintechnik, Medizinischen Physik, Biophysik oder Biotechnologie in Firmen, klinischen Einrichtungen oder in der Forschung vorbereitet. Gleichzeitig erwerben die Studierenden einen vollumfänglich gültigen Master der Physik; eine spätere Berufswahl im biomedizinischen Umfeld ist also eine zusätzliche Option, keine Einschränkung. Bei erfolgreichem Abschluss des entsprechenden Studiums wird der Zusatz "Studienschwerpunkt Physik in der Medizin" in das Masterzeugnis aufgenommen.

Organisation des Studiums

Gegenüber dem regulären Physikstudium gibt es für den Studienschwerpunkt "Physik in der Medizin" folgende Besonderheiten: Insgesamt müssen im Wahlbereich (darunter zählen physikalische Wahlfächer inklusive Seminar, und nicht-physikalische Wahlfächer) mindestens 20 ECTS-Punkte aus dem Bereich der "Physik in der Medizin" erworben werden. Im Pflichtbereich werden die Module WP-1 und WP-2 durch Physikalisches Experimentieren in der Medizin 1 und 2 (PEM-1 und PEM-2) ersetzt. Das Thema der Masterarbeit muss dem Themenbereich „Physik in der Medizin“ zugeordnet sein.

Im Bereich physikalisches Wahlfach (PW) wählen Sie Lehrveranstaltungen aus folgenden Vorlesungen und übungen aus:

Im Bereich nichtphysikalisches Wahlfach (NW) wählen Sie Lehrveranstaltungen aus folgenden Vorlesungen und übungen aus:

Das Physikalische Seminar (PSM, 5 ECTS Punkte) können Sie über ein medizinisches bzw. biophysikalisches Thema halten. Beispielsweise bieten Prof. Fabry und Prof. Hensel in jedem Semester ein gemeinsames Seminar zum Thema "Physik in der Medizin" an. Sie können aber auch Seminare anderer Dozenten besuchen und dort ein geeignetes Thema mit einem biologisch-medizinischen Bezug wählen.

Das Fortgeschrittenenpraktikum (Module WP-1 und WP-2) werden durch die Module "Physikalisches Experimentieren in der Medizin" (PEM-1 und PEM-2, zusammen 10 ECTS Punkte) ersetzt. Dabei handelt es sich um ein Blockpraktikum, in welchem Sie über einen Zeitraum von ca. 6 Wochen üblicherweise während der vorlesungsfreien Zeit (oder nach Absprache mit Ihrem betreuenden Dozenten) ein experimentelles Projekt zu Fragen der biomedizinischen oder biophysikalischen Forschung bearbeiten und in einem Abschlussbericht dokumentieren. Mögliche Themen erfragen Sie am besten direkt bei den unten aufgelisteten Betreuern aus einem experimentellen Bereich.

Die Masterarbeit thematisiert eine biomedizinische oder biophysikalische Fragestellung. Sie kann von einem beliebigen Dozenten des Departments für Physik betreut werden. Eine Auswahl von Dozenten und ihren Arbeitsgebieten finden Sie untenstehend.

Studierende können bereits während der Bachelorphase Lehrveranstaltungen zu Themengebieten aus der Physik in der Medizin besuchen. Geeignet sind zum Beispiel die Vorlesungen "Einführung in die Biomedizinische Technik" sowie "Grundlagen der Anatomie und Physiologie für Nicht-Mediziner". Allerdings können die in der Bachelorphase belegten und dort bereits angerechneten Wahlfächer nicht auf die im Master zu erbringenden ECTS Punkte für den Studienschwerpunkt angerechnet werden.

Dozenten und ihre Arbeitsgebiete

Impressum: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Zentrum für Medizinische Physik und Technik, Lehrstuhl für Biophysik, Henkestr. 91, D-91052 Erlangen, Tel: (+49) (0)9131-85-25600, Fax: (+49) (0)9131-85-25601, E-Mail: bfabry@biomed.uni-erlangen.de. Der Lehrstuhl für Biophysik gehört zum Department für Physik und zum Zentrum für Medizinische Physik und Technik, ein interfakultäres Institut innerhalb der Universität Erlangen-Nürnberg unter der gemeinsamen Verantwortung der Medizinischen Fakultät, der Naturwissenschaftlichen Fakultät I und der Technischen Fakultät.  Zuständige Aufsichtsbehörde ist das Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, vertreten durch die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE132507686. Inhaltlich Verantwortlicher gemäss Paragraph 6 MDStV: Prof. Dr. Ben Fabry. Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle wird keine Haftung für die Inhalte externer Links übernommen. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschliesslich deren Betreiber verantwortlich.